Petralia Sottana - Sperlinga - Nebrodi

Heute wird ein „Fahrtag“. Wir wollen weiter in Richtung Osten in das Nebrodi Gebirge. 90 km Gesamtstrecke sind okay für einen Tag. Die erste Pause machen wir in Petralia Sottana. Wir sind wohl die einzigen Touristen und tauchen ein in das bunte Getummel des Marktes - es ist Samstag. Bepackt mit frischen Lebensmitteln und natürlich gestärkt durch einen caffè geht es zurück zum Auto und dann weiter nach Sperlinga. Dieser Ort liegt rund um einen Berg, auf dem eine alte Normannen-Festung thront. Die Zitadelle besteht aus Räumen, die höhlenartig in den Berg aus Tuffstein getrieben wurden. Ergänzt um einen eigenen Brunnen und eine ausgeklügelte Vorratshaltung galt diese Burg als uneinnehmbar. Wenn man vor dem massiven Felsklotz steht, glaubt man das sofort. Die Burganlage war fast verfallen, die Gemeinde hat aber kürzlich sehr viel renoviert und dabei Veranstaltungsräume mit ganz besonderem Charme geschaffen. Richtig viel Geld bleibt hier trotzdem nicht hängen, für die meisten Touristen ist Sperlinga eine Durchgangsstation - so auch für uns.

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Rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir einen See einige Kilometer abseits der Strasse. Hier sind Picknickplätze angelegt und Tarnhütten für die Vogelbeobachtung. Wir sind allein und gleichzeitig ganz in der Nähe des Ausgangspunktes für die Wanderung am kommenden Tag. Die Nacht beginnt stürmisch, aber das Wetter beruhigt sich und der Himmel wird sternenklar. 

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