Monte Macabubbo und Gratteri

Die heutige Wanderung geht weitestgehend weglos über Stock und Stein. Dafür bietet sie auch bei diesigem Wetter fantastische Tiefblicke, zum Beispiel auf Isnello. Am Morgen plaudern wir mit einem Italiener, der schon lange in Deutschland lebt, aber aus Isnello kommt und hier auch jedes Jahr mehrere Monate verbringt. Dazu fährt er mit seinem 25 Jahre alten Fiat Panda hier runter. Er sucht gerade wilden Spargel und hat auch schon ein ordentliches Bündel gefunden, das er uns spontan schenken will. Wir nehmen aber nur eine Kostprobe an. Er empfiehlt die Zubereitung als Omelette - diese Italiener wissen das Leben zu geniessen! Gleichzeitig warnt er uns vor den Schlangen hier in der Gegend und auch vor den Wildschweinen - prompt begegnen wir heute einer ganzen Wildschwein-Familie und haben aber nur wenig Mühe, diese zu verscheuchen.

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Von unserer Wanderung zurück fahren wir nur wenige Kilometer nach Gratteri, finden das einzige Café im Ort und lassen die dörfliche Atmosphäre auf uns wirken. Jeder kennt jeden und der alte Opa im Café redet mit dem kleinen Jungen, der sich ein Eis holen darf. Ein sehr intaktes soziales Gefüge.

Der Dorfbrunnen sprudelt munter und das Wasser ist frisch und lecker, aber leider gibt es keinen Anschluss für einen Wasserschlauch. So muss ich knapp 200 l Wasser mit einem flexiblen Kanister in unseren Tank füllen. Das dauert eine Weile und die Dorfjugend ist beeindruckt von meiner Ausdauer.

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