Wir verlassen die südlichen Oasen und fahren nach Westen Richtung Atlantik und denken tatsächlich, die Highlights der Reise haben wir hinter uns. Was kann uns nach Erg Lihoudi noch beeindrucken?
Plan ist, am Rande des Antiatlas bis Tata und dann entscheiden, ob wir direkt nach Tafraroute fahren oder doch über Taroudant eine Zwischenstation einbauen.
Zwar hatte uns eine Marokko-erfahrene Reisefreundin den Antiatlas als überaus schön und insbesondere als Gegenprogramm zu der von Überwinterern überlaufenen Atlantikküste ans Herz gelegt, aber kein Reiseführer hat uns auf die überwältigende Schönheit der Berge hier vorbereitet. Wir brauchen also eine ganze Woche nach Tafrarout, weil wir uns ein bisschen rechts und links umschauen. Jeden Tag wähnen wir uns in einem anderen Land, von Südafrika und Namibia bis nach USA und Argentinien.
Eingestimmt auf die grandiose Landschaft werden wir schon vor Tissint. Am Wasserfall kommen Limpopo-Gefühle auf. Der erste große Wow-Effekt überkommt uns kurz danach am Tghit Canyon, der selbst ChatGPT an den Grand Canyon erinnert.
Neben der sagenhaften Landschaft kommen wir durch abgelegene, leider fast ausgestorbene Bergdörfer. In über 1500 m werden auch Ende Dezember noch Oliven geerntet und mit dem Reisigbesen von der Straße gefegt.
Außerordentlich freundlich kommt uns hier die Bevölkerung vor. Sie winken uns alle wieder zu. Das erinnert uns - wir sind in Afrika!
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