Wir, zwei Tage in einer Stadt - da muss sie schon was Besonderes an sich haben.
Amasya gilt als Perle der Gouverneursstädte im Norden und wir finden, sowohl Lage, als auch Ambiente sind sehr außergewöhnlich: Amasya liegt in einem engen Flusstal, umgeben von Felsen und bewaldeten Hängen. Wenn man von einer Brücke aus auf die Häuser am Fluss sieht, über denen hoch oben die Burg thront, so erinnert es uns - es mag übertrieben sein - ein bisschen an Heidelberg. Die 2200 bis 2300 Jahre alten Pontischen Königsgräber sind von der Stadt aus allein wegen ihrer Dimension durchaus beeindruckend, aus der Nähe entpuppen sie sich als in den Fels gehauene Löcher.
Umso schöner finden wir das Stadtbild mit den osmanischen Fachwerkhäusern und den markanten Moscheen, den alten Hamams aus dem 15. Jahrhundert und dem pulsierenden Leben dazwischen. Man hat den Eindruck, dass Jung und Alt sich hier wohl fühlen.
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