Südl. Kaukasus

Alles selbst erlebt! Im südlichen Kaukasus.

Safranbolu - Fachwerk ohne Tauber

‍Safranbolu - solche Fachwerkhäuser hätten wir in Anatolien nicht gerade erwartet.

GPS: 41.2457, 32.6930

‍Safranbolu Canyon - Tokatlı Kanyonu

‍Auch in Safranbolu ist noch alles wolkenverhangen. Es reicht gerade noch für einen kurzen Rundgang zum Aquädukt und Canyon-Blick - wir übernachten auf dem großen Parkplatz direkt nebenan. Es dämmert schon und als wir zum Auto zurück kommen, fährt die Polizei mit Rot-Blau-Rundumlicht eine Patrouillenrunde und hupt „freundlich“. Wir übersetzen das Hupen mit „Wir haben euch gesehen, alles bestens!“

‍Die geplante Wanderung durch den Canyon fällt leider  flach, der Abstieg über Treppen ist verfallen und gesperrt. Statt dessen könnten wir am Seil über den Canyon schweben… Das ist aber nicht gerade unser Ding. 


Aquädukt über den Canyon.

‍Sanfranbolu - Fachwerk-Stadt

‍Wir verlegen unseren Standpunkt in die Stadt und erkunden die Altstadt, die wegen ihrer osmanischen Fachwerkhäuser berühmt ist, zu Fuß. Die Häuser haben ganz besondere Fensterformen mit Holzgeländern oder Gittern davor. Zwar ist noch nicht alles perfekt renoviert, aber viele mittelalterliche Häuser sind schon wieder vorbildlich hergerichtet. Schon wird Safranbolu mit Rothenburg ob der Tauber vergleichen - aber ganz so touristisch ist es noch nicht und die Tauber fehlt auch.


‍Die Fensterformen und -.verkleidungen stechen hervor: links neu, rechts noch verfallen. 

Safranbolu - Safran-Stadt

Safranbolu - hat seinen Namen tatsächlich vom Safran bekommen, der seit Jahrhunderten in der Gegend angebaut wird. Und eben dieser Safran wird demnächst daheim „den „Kuchen gehl“ machen. 

Man kauft ihn auch hier am Ursprungsort in Gramm. 1 Gramm Bio-Safran vom Erzeuger kostet 700 TRY = 13 EUR. Sparsam verwenden!

‍Überdimensionale Safran-Krokos mitten in der Stadt.

‍Fachwerk - auch als Minarett.

‍Nicht Gemüse-, sondern Silberstraße 😉

18/05/2026

©       Wroblowski / Zängerlein