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Unsere Route in Peru

Unsere Südamerika-Reise

Peru - in drei Etappen


Dezember 2018 - Der Süden

Wir sind von Chile kommend im Süden Perus eingereist und haben noch einen Monat Zeit, bevor im Februar die Regenzeit die Berge in Wolken hüllt und die Straßen in Schlammpisten verwandelt. Da wir unsere Reisen so gut es geht nach dem Wetter im Reiseland ausrichten, stellen wir im Januar unser Auto in Cusco unter und fliegen nach Deutschland. 

Wenn wir im Herbst 2019 wieder zurück kommen, dann wird es zwar etwas kälter, aber sonnig und trocken sein und wir werden freie Sicht auf die Andengipfel haben. Ob wir dann unsere verschobene Runde durch Bolivien und den Norden Argentiniens starten oder doch zuerst Richtung Ecuador und Kolumbien aufbrechen, entscheiden wir spontan.

Oktober 2019 - Der Norden 

Es stellt sich heraus, dass wir sehr spontan sein müssen. Eine Woche vor unserer Rückkehr nach Cusco wurde der Ausnahmezustand in Ecuador ausgerufen. Der Dieselpreis hat sich von 0,25 auf 0,50 EUR/Liter verdoppelt, was die Bevölkerung auf die Barrikaden gerufen hat. Straßenblockaden gefolgt von Versorgungsengpässen ließen das Auswärtige Amt eine Reisewarnung herausgeben. Im Moment (15.10.2019) sieht es so aus, als ob sich die Lage wieder normalisiert. Regierung und Rebellen haben eine grundsätzliche Einigung erzielt. Wir müssen abwarten, ob das hält ...

So werden wir zunächst in aller Ruhe von Cusco aus den Norden Perus bereisen und in drei bis vier Wochen neu entscheiden, wo die Route lang geht. Durch Ecuador nach Kolumbien oder doch wieder zurück nach Süden? 

Februar 2020: Inzwischen haben wir - wie ursprünglich geplant und ohne Zwischenfälle - zwölf Wochen lang Ecuador und Kolumbien bereist und fahren durch Peru entlang der Pazifikküste wieder Richtung Süden. Anfang März 2020 werden wir unser Auto in Cusco unterstellen und nach Hause fliegen.


April 2020: Danke der Nachfrage - es geht uns gut in diesen unwirklichen Zeiten! Wir sind wie geplant Anfang März in Deutschland zu Beginn des Corona-Chaos gelandet, zehn Tage vor Ausrufen des Ausnahmezustandes in Peru und Schließung des internationalen Flughafens Lima. Glück gehabt!  


März 2022 - Von Peru nach Bolivien 

Nichtsahnend haben wir vor genau zwei Jahren Peru Richtung Deutschland verlassen. Gerade machte Gemunkel über einen Virus die Runde. Im September 2020 wollten wir für eine Amazonas-Runde zurückkehren. Aber schon eine Woche nach unserem Heimflug und noch zwei Wochen vor dem Lock down in Deutschland, wurden die Landesgrenzen in Peru geschlossen. Dicht - dicht für zwei Jahre! 

So langsam macht sich aber Fernweh und die Sorge um unser Auto in Cusco breit. Ende Dezember 2021 buchen wir Flüge nach Peru. Vollkommen im Ungewissen, wie die nächste Reiseetappe aussehen könnte. Zwar kann man inzwischen wieder innerhalb Perus reisen, aber die terrestrischen Grenzen zu den Nachbarländern sind nach wie vor wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Erst zwei Wochen vor unsrem Abflug werden die Grenzen geöffnet - was für ein Timing! 

Jetzt steht der Kontinentdurchquerung über Bolivien und Argentinien zurück nach Uruguay nichts mehr im Weg. Dort wollen wir unser Auto abstellen und Anfang Juni nach Hause fliegen.
Erinnert sich noch wer an die geplante Amazona-Runde? - Die ist der Pandemie zum Opfer gefallen. 




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