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Gletscher - solange sie es noch gibt

Welterbe Aletschgletscher. Den haben wir schon überquert.

Etwas gruselig ist sie schon, so eine Gletscherüberquerung. Er gluckst und gluckert, knirscht und bewegt sich wie ein Lebewesen. Ein unvergleichliches Erlebnis, dessen Gefährlichkeit man nicht unterschätzen darf.

Leider gehen die Gletscher immer weiter zurück. Berghütten, die 1850 am Gletscherrand gebaut wurden, hängen heute 100 m über dem Gletscher im Fels. Ein trauriger Anblick. Besonders anschaulich wird uns der Gletscherschwund auf der Wanderung zum Morteratschgletscher im Engadin vor Augen geführt.

Noch sind es ganze 3 km bis zum Gletscher. Hier steht das erste Schild: "Stand Gletscherzunge 1860“.  Noch 2,5 km: Stand Gletscherzunge 1900 ... noch 2,2 km: Stand Gletscherzunge 1920 ... noch 1,9 km: Stand Gletscherzunge 1940 ... noch 1,4 km: Stand Gletscherzunge 1960 ... noch 1 km: Stand Gletscherzunge 1970 … noch 710 m: Stand Gletscherzunge 1980 ... noch 640 m: Stand Gletscherzunge 1990 ... noch 440 m: Stand Gletscherzunge 2000 ... noch 220 m: Stand Gletscherzunge 2015 …

Deshalb sind auch einige Fotos im Repertoire, auf denen gar keine Gletscher mehr zu sehen sind. Sie haben aber ihre Spuren hinterlassen.  

Gletschermund des Claridenfirn.

Jungfrau von Mürren aus.

Reichenbachtal.

Oberaargletscher.

In der Ferne der Aletschgletscher auf dem Weg zum Schaplersee, Binntal.

Traurige Gletscherreste am Mässersee, Binntal.

Jungfraumassiv von Mürren aus.

Hier ist einst der Gletscher entlang geschrappt.

Der Gletscher gibt die glatt geschiffene Felsen frei.

Morteratsch Gletscher.

Zwei winzige Figuren vor dem Morteratsch-Gletscher.

So weit ist er schon zurück gegangen.

Langtauferer Gletscher - breitete sich früher bis hierher aus.

Schweizer Nationalpark.

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