Ein ganz besonderer griechischer Abschied
Kurz vor dem Grenzübergang in die Türkei besuchen wir die Olivenplantage von Marion und Markus in Makri. Dass Marion Olivenbäuerin geworden ist, das ist eher Zufall. Sie kam dazu wie die Jungfrau zum Kind, sagt sie selbst. - Aber jetzt produzieren die beiden ganz und gar außergewöhnliches Bio-Olivenöl.
Auf ihrem Grundstück stehen einige über 1000 Jahre alte Makri-Olivenbäumen, beeindruckende majestätische Exemplare. Marion und Markus ernten ihre Oliven im Gegensatz zu anderen Bauern sehr früh und lassen sie nicht überreif zu Boden fallen. Dadurch ist der Ölertrag zwar viel niedriger, aber das Ergebnis überzeugt nicht nur uns: es hat eine faszinierende „Ölfarbe“ und einen Geschmack, der seinesgleichen sucht. Im Abgang ist es dann pfeffrig - so ein Öl haben wir noch nie gekostet!
Markus belehrt uns, dass die Farbe nichts über die Qualität aussagt, erst eine Analyse gibt Aufschluss über Reinheit, Bitterstoffe, Säuregehalt etc.
Aber … das Öl hat schon „Gold“ bei internationalen Wettbewerben in Berlin und London gewonnen und ist aktuell wieder bei einem Wettbewerb in Berlin angetreten. Ein paar Tage später erfahren wir: erneut GOLD. Gratulation!
Für uns war dieser Besuch ein echtes Highlight, nicht nur wegen der beeindruckenden Bäume und des hervorragenden Öls, sondern vor allem wegen der herzlichen Gastfreundschaft, mit der uns die beiden empfangen haben.
Zum Schluss machen wir noch ein Tauschgeschäft: Ein paar Päckchen Fertig-Sauerteig gegen frische Kräuter aus dem Garten. Der Lorbeerzweig hat es mir besonders angetan. Ich habe schon ein paar Blätter abgebrochen, aber er wird uns noch lange auf der Reise begleiten.
Nachmittags fahren wir über den Grenzübergang Kipi / Ipsala weiter in die Türkei.
06/05/2026
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