Südl. Kaukasus

Alles selbst erlebt! Im südlichen Kaukasus.

Roshka-Tal mit Interview

Der Große Kaukasus im Frühling: die Hänge sind mit grünem Samt überzogen.

GPS: 42.5444, 448984

‍Spessart, Schweizer Alpen oder Drakensberge? Großer Kaukasus!

‍Am Pschawis-Aragwi-Stausee verlassen wir die Weingegend in der Ebene und fahren in unser erstes Tal im Großen Kaukasus. Von 800 auf 2000 Meter immer entlang des Flusses Pschawis Aragwi bzw. Khevsuretis Aragwi. Wir glauben kaum mehr in Georgien zu sein, sondern vielleicht im Spessart mit Margeritenwiesen und Laubwäldern und je höher wir klettern vielleicht in der Schweiz, denn wir sehen die schneebedeckten „Matterhörner“ am Ende des Tals. Oberhalb der Baumgrenze auf 1800 m landen wir im Frühling der Drakensberge. Grüner Samt überzieht die Berge - so hat es eine Frau aus Südafrika ausgedrückt.



‍Weingärten vor dem Großen Kaukasus.

‍Übernachten unter einem wilden Birnbaum auf einer Margeritenwiese. Da fühlt man sich fast wie daheim.

‍Grüner und Blauer See im Schnee

‍Ab Roshka starten wir unsere Wanderung entlang eines kleinen Gebirgsbaches zu zwei Gebirgsseen, dem Abudelauri Green Lake und dem Abudelauri Blue Lake. Leider können wir die grüne bzw. blaue Schönheit nicht bewundern, denn schon auf 2400 m müssen wir das erste Schneefeld queren, da haben wir noch 150 Höhenmeter vor uns. Statt einer Seen-Wanderung wird es eine botanische Exkursion in den Gebirgsfrühling.

‍Einen Cappuccino-Platz mit toller Aussicht finden wir natürlich zwischen den Blumen. Gerade als wir wieder aufbrechen, kommt ein südkoreanisches Filmteam und hält ohne Rücksicht auf Verluste die Kameras „volle Kanne“ auf uns. Was wollen denn die von uns? Ein Interview! 

‍Blumen fotografieren und bestimmen mit „Flora Incognita“. 

‍Die Südkoreaner sind ziemlich rigoros, was das Filmen betrifft, aber dann wird’s lustig. 

13/06/2026

©       Wroblowski / Zängerlein