Westlich des Sewansees liegt das Geghamgebirge, ein Hochgebirge vulkanischen Ursprungs. Vulkane sind immer gut, einer mit Kratersee noch interessanter!
Der Armaghan (2829 m), der nicht nur einen Kratersee, sondern auch noch eine Kirche auf dem Kraterrand bietet, ist ein ideales Wanderziel.
Viele Einheimische fahren mit russischen 4x4 Lada Nivas bis zum Kraterrand, einige Overlander haben Übernachtungsplätze „Halfway to Armaghan“ markiert, aber der Weg ist uns zu ruppig. Wir wollen unser Auto ja heil nach Hause bringen und nicht in die nächste Werkstatt.
So liegen 5 km bis zum Gipfel vor uns mit 550 Höhenmetern, die sich nicht gerade gleichmäßig verteilen.
Es wird anstrengend, aber eine Top-Wanderung für uns:
- Perfektes Wanderwetter mit Sonne und 17°,
- die Frühlingswiesen erzwingen ständig Fotostopps. Am Fuß des Vulkans ist alles von Klee bis Flockenblume viel größer als bei uns daheim, je weiter wir nach oben kommen, desto kleiner wird es. Am Kraterrand blüht es „im Lava-Steingarten“. (Siehe auch „Armeniens Blütenmeer“)
- Bestimmt kann man von oben den Sewansee sehen, der nur 10 km entfernt liegt.
- Aber dann kommt zur Überraschung auf der anderen Seite der Ararat hinter einem Hügel hervor! Darauf hat uns keiner vorbereitet: in 90 km Entfernung sehen wir den weißen Watzmann (5137 m), auf dem die Arche Noah gestrandet ist. Bei dem Anblick glauben wir gern, dass der Ararat aus der Sintflut herausgeragt hat.
Die Fotos begleiten den Vulkan Armaghan von Sonnenauf- bis Untergang.
29/06/2026
REISE April - Juli 2026
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