„Die Truso-Schlucht gilt als Geheimtipp für Wanderer“ - da haben wir wieder das Wort Geheimtipp, das in so manchem europäischen und südostasiatischem Reiseführer stehen muss und Wanderer und Biker aus aller Welt anzieht.
Die „Schlucht“ selbst ist nicht die allerschönste unserer bisherigen Kaukasus-Schluchten und auch nicht so schluchtig, wie der Name verspricht, bietet aber so manche Überraschung, die eine Wanderung durchaus lohnenswert macht.
Wir finden nach der Schlucht ein breites Tal, mit
- verlassenen Bergdörfern. Richtig verlassen? Nein, hie und da gibt es noch ein Lebenszeichen und wenn es nur Hinweisschild auf ein Café ist.
- Sinter-Terrassen, die von unscheinbar hellbeige bis orange-rot-braun in der Sonne schimmern.
- kohlensäurehaltige Quellen, die einen kleinen See „zum Kochen bringen“.
- blühende Bergwiesen, die einfach nur faszinierend sind.
- am Ende des Tal das Kloster der 12 Apostelväter geschlossen vor. Im Kloster Albano werden die Fresken gerade „neu gemalt“.
- viele Minibusse, Wanderer, Mountainbiker, die alle dem Geheimtipp folgen.
- auf dem Rückweg viel zu viel Wasser im reißenden Fluss, der uns fast den Weg abschneidet.
Fazit: Ein gelungener Abschluss für unsere Runde in den Großen Kaukasus. Wir haben beschlossen, nicht den weiten Abstecher (550 km einfach) nach Mestia zu machen, sondern unsere restlichen drei Wochen in Armenien zu verbringen.
20/06/2026
REISE April - Juli 2026
Einzelrouten, Fakten, Mit dem Camper unterwegs