Seit 2017: Überblick Reise-Etappen Südamerika

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Stand Dez 2019: 40.000 km und wir sind mitten in der dritten Etappe.

Unsere Südamerika-Reise

Südamerika (Überblick)

2020/02-03: Peru - Der Norden
2019/11-20/02: Ecuador/Kolumbien
2019/10-11: Peru - Der Norden

2018/12-19/01: Peru - Der Süden
2018/09-12: Argentinien/Chile - Der Norden 

2017/10-18/03: Argentinien/Chile - Patagonien
2017/10: Uruguay

In Afrika haben wir eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Es gibt für die noch ursprünglichen Reiseziele auf dieser Welt ein begrenztes Zeitfenster. Und wir haben den Eindruck, dass sich für Südamerika dieses Zeitfenster bald schließen wird. Also, nichts wie hin! 


Die folgende Beschreibung gibt einen kurzen Überblick über unsere Südamerika-Etappen. Die ausführlichen Reiseblogs mit vielen Fotos findet man unter den einzelnen Ländern (Kasten rechts).


Etappe 1: 2017/10 - 2018/03 Patagonien

Etappe 2: 2018/09 - 2019/01 Wüste und Anden

Etappe 3: 2019/10 - 2020/03 über den Äquator nach Kolumbien


Etappe 1: 2017/10 - 2018/03 Patagonien 

Im September 2017 verschiffen wir unser Auto nach Montevideo, wir selbst fliegen im Oktober hinterher. Damit haben wir den gesamten patagonischen Sommer vor uns - ein perfekter Start für unsere große Rundreise durch Südamerika! 

Uruguay

Uruguay ist das erste Land in Südamerika, in dem wir mit unserem iMobil unterwegs sind. Noch können wir Land und Leute, Entfernungen und den Straßenzustand nicht einschätzen und haben ein wenig Bammel vor der Strecke bis zum südlichen Zipfel des Kontinents - immerhin liegen 5.000 km vor uns! So stellen wir die detaillierte Erkundung des „kleinen“ Uruguays zurück und fahren von Montevideo direkt zum Rio Uruguay an die Grenze zu Argentinien. Dennoch haben Montevideo und der kurze Abstecher bleibende Eindrücke hinterlassen.


Argentinien und Chile - Patagonien 

Patagonien ist unser großes Reiseziel bei der ersten Etappe. Viele Reportagen haben ein Bild von den unendlichen Weiten der Pampa, schroffen Bergen, kalbenden Gletschern und Gebirgsseen, die in allen Farben schillern, entstehen lassen. Namen wie Perito Moreno, Torres del Paine, Osorno und Lanín lassen uns erschaudern. Wir erwarten eine Landschaft der Extreme und das kombiniert mit ebenso extremem Wetter.  - Wir werden nicht enttäuscht! Patagonien ist in weiten Teilen menschenleer, aber das Naturerlebnis geht unter die Haut.


Von Uruguay starten wir Anfang November 2017 nach Süden an der Atlantikküste entlang bis Feuerland. Trotz der großen Distanzen nehmen wir uns Zeit und so wird es keine stressige Fahrt, sondern ein schönes Reiseerlebnis. Anfang Dezember ist der Wendepunkt erreicht, wir verlassen Ushuaia und fahren entlang der Anden zurück nach Norden. Dabei pendeln wir zwischen Chile und Argentinien hin und her, überqueren zig-mal den Andenkamm und damit die Landesgrenze, um die Naturwunder auf beiden Seiten zu bestaunen. Wir nehmen sowohl die Carretera Austral, als auch die Ruta 40 unter die Reifen. Ende Februar 2018 stehen wir kurz vor Mendoza. Dort biegen wir in Richtung Osten ab und nach einigen Fahrtagen erreichen wir wieder Uruguay, wo wir unser Auto Mitte März 2018 für unseren „Sommerurlaub“ in Deutschland abstellen.


Etappe 2: 2018/09 - 2019/01 Wüste und Anden 

Argentinien und Chile - Der Norden

Für die zweite Etappe starten wir im September 2018 wieder in Uruguay. Wir durchqueren Argentinien von Ost nach West und setzen unsere eigentliche Reise in Mendoza fort, wo wir die erste Etappe vor sechs Monaten beendet haben. Der Nordwesten von Argentinien liegt vor uns, der Norden von Chile und die südliche Küstenregion von Peru. In Chile zieht uns neben den Anden die Wüste an: die Atacama hat etwas Mystisches an sich! Für alle Regionen sind wir zur perfekten Jahreszeit unterwegs und nutzen es reichlich. 


Peru - Der Süden

Für unsere erste Etappe durch Peru von Dezember 2018 bis Januar 2019 haben wir noch ein wenig Zeit, bevor die Regenzeit die Berge in Wolken hüllt und die Straßen in Schlammpisten verwandelt. Da wir unsere Reisen so gut es geht nach dem Wetter im Reiseland planen, stellen wir im Januar 2019 unser Auto in Cusco unter und fliegen nach Deutschland, um in der trockenen Jahreszeit ab September 2019 weiter zu reisen.




Etappe 3: 2019/10 - 2020/03 über den Äquator nach Kolumbien

Nach immerhin neun Monaten in Europa (mit neun Reisen von Norwegen bis in die Schweiz!) lösen wir unser Auto im Oktober 2019 beim Zoll in Cusco aus und setzen unsere Reise fort. Der Norden Perus überrascht uns mit spektakulärer Natur und vielfältiger Kultur und Historie. Die Straßen sind eng, kurvig und es vergeht kein Fahrtag ohne mehrere tausend Höhenmeter. Außerdem gibt es sehr viel zu entdecken und so dauert es fünf Wochen bis wir die Grenze nach Ecuador überqueren. Dort geht es mit dem spannendem Kontrastprogramm weiter: Berge und Vulkane über 5000 m und ein paar Stunden später das schwül-heiße Amazonas-Becken.


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Wir sparen uns einige Höhepunkte für die Rückfahrt nach Süden im Februar 2020 auf, denn zunächst zieht es uns nach Kolumbien, dem Land, über das wir schon so viel Gutes gehört haben. Am Nikolaustag überqueren wir die Grenze ohne Probleme. Damit haben wir zwei Monate Zeit für den Süden Kolumbiens, was eine entspannte Reise verspricht. Wir spielen mit dem Gedanken, bis an die Karibik-Küste im Norden zu fahren, aber das ist uns dann doch zu weit. Statt dessen planen wir jetzt von Bogotá nach Cartagena zu fliegen und die Stadt vom Hotel aus zu erkunden. Mal sehen, ob das alles so klappt! Anfang März wollen wir jedenfalls wieder in Cusco sein, um unser Auto für einige Monate zu parken und den Sommer in Europa zu verbringen.

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Auch für die kommende Reiseetappe haben wir neue Ideen: Von Peru aus kann man nach Brasilien einreisen und das Amazonasgebiet bis Manaus durchqueren. Dafür sollte man tunlichst das Ende der Trockenzeit im September nutzen. Von Manaus bis Belém gibt es Ponton-Fähren für LKW, die auch wir nutzen können. Fünf Tage dauert die Fahrt auf dem mit Abstand mächtigsten Strom der Welt. Von Belém aus würden wir Brasilien von Nord nach Süd durchqueren und kämen in Uruguay heraus, wo man wiederum unser Auto legal und einfach für einige Monate parken kann. Vamos!


Nachtrag Mai 2020: Es kam etwas anders als hier beschrieben. Wir sind nicht nach Cartagena geflogen, sondern am Rio Claro nach Süden umgekehrt. Am Plan auf dem Amazonas mit der Fähre zu schippern halten wir aber fest.


© P Wroblowski / H Zängerlein                                                                                                                       Legende     Disclaimer          Kontakt          Sitemap