Mitten durch die Pampa - im Land des Ribeye

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Üppige Weiden, Rinder, Wäldchen, Wasser - die feuchte Pampa um Buenos Aires.

Nach unserem Kurzbesuch in Uruguay kommen wir mit unserem iMobil über den Rio Uruguay nach Argentinien zurück und begeben uns auf den langen Weg nach Patagonien. 

Vom Grenzübertritt bei Fray Bentos bis zum Rio Negro bei Viedma/Carmen de Patagones, der Grenze zum Bundesstaat Patagonien, sind es 1000 km durch die Pampa. Genauer gesagt, fahren wir hier durch die feuchte Pampa - plattes Land, das uns durch sein sattes Grün mehr als überrascht. 

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Wir hatten uns die Pampa eher als braune Steppenlandschaft vorgestellt - was wir vorfinden sind üppige Weideflächen, ab und zu ein Wäldchen und ein Windrad, große Wasserflächen mit allerhand Stelz-Vögeln (als Nicht-Ornithologen können wir nur Reiher, Störche und Flamingos identifizieren) und sogar Mais- und Getreidefelder. Die Pampa ist hier eine Kulturlandschaft, sogar das Gras ist nicht mehr „original“, sondern durch saftiges Rinderfutter ersetzt.
Und jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Peter lernt endlich die Herkunft seines heiß geliebten argentinischen Ribeye persönlich kennen :-)

Das Fenster, das der Sierra de la Ventana ihren Namen gibt, konnten wir aufgrund des schlechten Wetters leider nicht erwandern.

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Kurz vor Bahía Blanca am Atlantik machen wir einen kurzen Abstecher zur Sierra de la Ventana. Die einzige Hügellandschaft im Umkreis von mehreren hundert Kilometern lädt zum Wandern ein - nur das Wetter und die Ranger spielen nicht mit. Nach einer Miniwanderung zu einer kleinen Schlucht hängen die Wolken tief, die Wanderwege werden gesperrt und die geführten Touren zum „Fenster - Ventana“ abgesagt.  Das heißt für uns, das wir einfach weiterfahren und in einer der hässlichsten Städte am Atlantik Bahia Blanca übernachten. 

Am nächsten Tag überqueren wir den Rio Negro und sind damit in Patagonien angekommen. Weitere 2000 km liegen bis nach Feuerland noch vor uns. An diese Dimensionen kann man sich als Europäer eher schlecht gewöhnen. Auf gut ausgebauten Straßen mit wenig Verkehr sind wir bisher jedoch sehr gut voran gekommen.

Die Landschaft ändert sich zunächst nicht viel. Das Land bleibt weiterhin topfeben, nur die Vegetation wird allmählich weniger üppig, Bäume und Wasserflächen werden rarer, fehlen schließlich ganz - die Pampa gleicht immer mehr dem, was unserer Vorstellung entspricht: einer öden Steppenlandschaft und ganz ehrlich … sie gefällt uns immer mehr!

Die „echte“ Pampa in Patagonien. 


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