Der schönste Fleck am Malawi See…

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                                                              …liegt in Tansania!


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Mit einem Wort „Spektakulär“: Blick auf die Livingstone Mountains bei Matema am Nyasa See (Malawi See)

Wer unsere Reise bisher verfolgt hat, weiß, dass wir uns zwei Wochen lang am Malawi See entlang nach Norden vorgearbeitet haben. Nach dem Grenzübergang in Kasumulu und der ersten Schotterpiste seit ein paar Wochen landen wir in Matema an der nördlichsten Spitze des Nyasa Sees, so heißt der Malawi See in Tansania. Der Ausblick auf den See mit den 2500 m hohen Livingstone Mountains am Westufer ist atemberaubend. Blauer Himmel und schwere schwarze Wolken, die der Südost-Passat vom indischen Ozean heran weht, wechseln sich ab. Morgens und am Abend verzaubert uns die Lichtstimmung. 

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Fischer fahren im traditionellen Einbaum auf den See, Frauen sammeln Feuerholz. 

Unsere Blue Canoe Lodge hebt sich deutlich von der Durchschnittslodge ab: phantastische Lage direkt am See mit Sandstrand, bestens gepflegt, hilfsbereites, freundliches Personal und nicht zuletzt mit den (Welten-)Bummlerinnen Heike und Yvonne ausgesprochen nette und fröhliche Nachbarcamper. Da schieben wir ein bisschen Urlaub ein - das muss auch mal sein.

Eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall führt uns an einem Bach entlang durch dichtesten Dschungel. Wir treffen auf holzsammelnde Kinder, die beschließen, uns samt ihrer Machete zu begleiten. Leicht- und barfüßig gehen sie vor, zwischen und hinter uns den Urwaldpfad entlang. Der Pfad beschließt ein paarmal den Bach zu queren. Mal balancieren wir mit einem Wanderstock über klitschige Steine, mal über eine Holzbohle und zweimal müssen wir die Schuhe ausziehen. In jedem Fall machen uns auch die zwei Jüngsten (wahrscheinlich um die 6 Jahre alt) vor, wie es barfuß und mit einem Holzbündel in der Hand oder auf dem Kopf viel eleganter geht. Wir kommen uns vor, als wenn wir vier Bergziegen folgen! Am Wasserfall teilen wir unseren Proviant - Nüsse und Rooisbos-Tee - mit den kleinen Waldgeistern, ohne die wir den Weg niemals so schnell und so sicher gefunden hätten.

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Fünf- bis sechsmal queren wir den Gebirgsbach und beim Blick zurück erkennen wir nicht mehr, wo wir lang gegangen sind.

Wir können uns kaum von Matema losreißen, zweimal verlängern wir um eine Nacht, bevor wir nach fünf Tagen in Richtung Norden weiter fahren. Die Route führt durch dichten Regenwald mit Kakao- und Bananen-Plantagen immer bergauf. Nun sind wir endgültig in Tansania angekommen.


© P Wroblowski / H Zängerlein 2015                                                                                                                                                          Disclaimer          Kontakt          Sitemap