Eine „Strabag“ …

… ist in Tansania das Synonym für eine gute Teer-Straße. 

Seit wir von Mbeya nach Iringa gefahren sind, wissen wir auch, was eine „normale“ Teer-Straße ist: Spurrillen so tief, dass ein PKW fast aufsitzt, Schlaglöcher, dass man Angst haben muss, darin zu verschwinden. Dazu machen eine irrwitzige Kombination aus kreuzenden Fußgängern, schlingernden Fahrrad- und Mopedfahrern, irritierten Ziegen und Kühen, knatternden Tuk-Tuks, vollgestopften Daladalas (Minibussen), bunt bemalten Überlandbussen, Traktoren und Hunderten von überladenen Lastwagen die Fahrt zu einem Abenteuer. Man muss froh sein, wenn man heil am Ziel ankommt. 

Die meisten Busse und LKWs schützen sich mit einem heiligen Spruch: Hakika bwana ni Mwema - Der Herr ist gut! Es hilft nicht immer. 

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Auch ein Handkarren darf im Straßenverkehr nicht fehlen

Sahen wir in Namibia PKW-Wracks am Straßenrand und im Vorgarten liegen, so sind es hier ausgebrannte LKWs und Busse, die die Straßen säumen. Zwei bis drei Unfälle auf 100 km sind normal  - angekündigt durch abgerissene Äste auf der Fahrbahn, was wir in unserem jungendlichen Leichtsinn zunächst für „Elefantenspuren“ hielten. Aber das Geäst auf der Straße ersetzt das Warndreieck!

Im Gegensatz zu Sambia und Malawi ist Tansania motorisiert. Tiere, Fußgänger und Fahrräder sind nur noch eine Art Beiwerk -Tuk-Tuks, Minibusse und LKWs beherrschen die Straße!

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Familie mit eingepacktem Säugling auf Mopedtour


© P Wroblowski / H Zängerlein 2015                                                                                                                                                          Disclaimer          Kontakt          Sitemap