Zurück nach Sambia in den Wasserfall-Urwald

Zurück

Wir hatten uns schon auf eine weitere Nacht in einem Hotel-Hinterhof in der Stadt (Kasama) eingerichtet, aber heute läuft alles wie am Schnürchen und entgegen unseren kühnsten Erwartungen erreichen wir die Chishimba Falls. Wir können es nicht richtig festmachen, aber viele kleine „Nebensächlichkeiten“ führen dazu, dass wir uns in Sambia sofort (wieder) wohl fühlen: die Dörfer sind etwas sauberer und erinnern uns an Ruanda, der Campingplätze etwas ordentlicher - kurz vor 6 Uhr wird schon das Laub weggefegt, das Angebot im ersten Shoprite* Richtung Süden etwas mehr an unsere mitteleuropäischen Essgewohnheiten angepasst. Zum ersten Mal seit zwei Monaten gibt es ofenfrisches Brot und ganz offensichtlich haben wir auch den Boerewors*-Äquator überschritten! 

Und vor allem: irgendwie sind die Menschen etwas herzlicher!

Nur 30 m? - so schwindelerregend, dass man sich lieber auf den Bauch legt, um über die Kante in die Tiefe zu schauen.

Drei Wasserfälle auf 300 Metern: Die Mutumuna Falls (20 m), die Kayela Rapids und die 30 m tiefen Chishimba Falls, eingebettet in grünen Urwald, bilden zusammen einen guten Auftakt unserer Wasserfall-Tour. 

 1240678
 1240695

Das kleine Wehr im Hintergrund beeinträchtigt die Mutumuna Falls nur ein wenig. Flussabwärts die Kayela Rapids. 





* Shoprite ist eine südafrikanische Supermarktkette und Boerewors (Burenwurst) ist die leckere Grillwurst der Südafrikaner, die wie die Weißwurst eindeutig ihre Grenzen kennt.  


© 2015      P Wroblowski / H Zängerlein                                                                                                                                                  Disclaimer          Kontakt          Sitemap