Sambia - die Fahrradnation

Jedes afrikanische Land bietet ein neues Straßenbild für uns. Waren es in Südafrika die Leute, die kilometerweit die Straßen entlang liefen, in Simbabwe die Eselskarren, die uns fasziniert haben, so sind es in Sambia die Fahrräder. Wir haben schon gemutmaßt, dass die Chinesen eine Million Fahrräder verschenkt haben, konnten aber den Markennamen der Räder noch nicht herausfinden. 

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Typisches Straßenbild: Kein leeres Fleckchen zu erkennen

Jedenfalls fährt hier alles mit dem Fahrrad und alles wird auf dem Fahrrad transportiert: von der Frau, der Schwester, dem Freund bis zur ganzen Familie, von der Ziege, dem Schwein, dem Wasserkanister, dem 25-kg-Sack Mehl bis zu überdimensionalen Säcken voll Holzkohle.

P.S. Und jetzt, wo wir in Malawi angekommen sind, müssen wir feststellen, dass die Malawier genauso gerne Fahrrad fahren!

P.P.S. Natürlich sind Sambia und Malawi auch wieder „Kopf-Trag-Nationen“. Alles, was mann auf dem Fahrrad transportiert, trägt frau auf dem Kopf. Der extravaganteste Kopfschmuck? - Ein wippender Fisch! 








Holzkohle wird offensichtlich überall selbst gebrannt und dann am Straßenrand in großen Säcken (siehe letztes Bild) verkauft.






 





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