Reiseübersicht 2015

Nachdem wir 2014 nur für wenige Tage ganz im Norden durch den Chobe NP gefahren sind, bleiben wir dieses mal fast zwei Wochen und legen dabei 1000 km zurück.

Das Khama Rhino Schutzgebiet ist unsere erste Station. Hier waren wir schon 2009 einmal während eines Urlaubs mit Freunden. Erinnerungen werden wach und es gefällt uns wieder sehr gut. Abends stellen wir uns an ein Wasserloch und beobachten in aller Ruhe, wer da so kommt und geht. Und natürlich sind einige Nashörner aller Altersklassen dabei!

Die Makgadikgadi Pans sind die größten Salzpfannen der Welt (so groß wie Belgien) und müssten jetzt im April eigentlich unter Wasser stehen. Da die Regenzeit jedoch sehr trocken ausgefallen ist, können wir sie sogar befahren. Gut für uns, leider sehr schlecht für die Natur! Wir erreichen ohne Schlammschlacht Kubu Island, eine mystische kleine Felseninsel mit riesigen Affenbrotbäumen mitten im Salzsee. Dieses Mal sind die Affenbrotbäume grün, ein völlig neuer Anblick. Wir erwandern die kleine Insel ausgiebig und am nächsten Morgen umkreisen wir sie sogar mit einer Joggingrunde. In absoluter Einsamkeit verbringen wir drei Tage in der Salzpfanne. 

Der Fluss Nata fließt in diese Salzpfanne und verdunstet dort. Bevor er das tut, bildet er einen großes Salzsee, der das größte Flamingo-Brutgebiet in Afrika sein soll. Und da dieses Naturwunder ohnehin auf unserer Route liegt, stehen wir einen Tag später am Ufer und bestaunen die Flamingos und noch mehr die Pelikane. Während die Natur in Afrika sonst immer auch dieses Feeling von „fressen und gefressen werden“ vermittelt, ist hier alles ganz friedlich. Und so kommt es, dass wir ein wenig länger bleiben.

Weiter geht es nach Norden mit Stop bei Pandamatenga. Eigentlich wollen wir ab hier die berühmte Hunters Road fahren, aber alle raten uns ab: zu viele Wilderer, zu viel Militär und Polizei und noch zu viel Wasser und Matsch! Okay, okay, wir sind ja schon überzeugt.

Also führt uns die Teerstraße bis hoch nach Kazungula. Dort verbringen wir schöne Tage im Senyati Safari Camp mit seinem unterirdischen Bunker direkt am Wasserloch. Mit Elefanten auf Tuchfühlung!

Von Kazungula aus gibt es zwei mögliche Routen: entweder mit einer klapprigen Ponton-Fähre über den Sambesi nach Sambia oder über die Landgrenze nach Simbabwe. Nach Ortstermin an der Fähre entscheiden wir uns für die zweite Option und sind 70 km später bei den Viktoriafällen, aber das ist schon das nächste Reisekapitel (Simbabwe-Sambia-Malawi).


Route Botswana inklusive Anreise ab Johannesburg und bis zu den Viktoriafällen


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