Massentourismus - Nein, danke!

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Botswana verfolgt seit einigen Jahren die Politik, sich mit hohen Preisen die Massen vom Leib zu halten. 

Im Chobe NP haben wir das 2104 zum ersten Mal unmittelbar zu spüren bekommen. Jetzt finden wir aus unserer Sicht ein weiteres trauriges Beispiel auf Kubu Island.

Wir bezahlen 470 Pula (44 EUR) für eine Nacht und haben zwar ein sauberes Plumpsklo (das wir dank unseres Autos nicht benutzen müssen), aber sonst nichts! Auf dem Nachbarplatz fliegt ein Müllsack herum, die Stellplatzschilder sind umgefallen und liegen unlesbar auf der Erde, die Rezeption ist dem Verfall preisgegeben und die Lady ist weder beim Ankommen noch bei der Abfahrt wirklich freundlich.

Natürlich gibt es auf Kubu Island keinen Strom und kein Wasser - das erwartet auch niemand, der hierher fährt. Aber ein „bisschen nett“ kann man es schon machen. Das haben wir in anderen naturnahen Camps ohne jede Infrastruktur schon viel besser gesehen!

Ein solches positives Beispiel ist das Camp vom Khama Rhino Sanctuary. Wir bezahlen samt Eintritt in den Park nur 188 Pula  (18 EUR) pro Tag, haben tolle Natur um uns herum, die Anlage ist gepflegt und das Personal ist engagiert und obendrein sehr freundlich!

Beide Camps werden von der örtlichen Gemeinde betrieben. Man sieht: es geht auch doch!

Zebras am Wasserloch im Khama Rhino Sanctuary

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